Ein piemontesischer Weißwein mit einer unruhigen und zugleich faszinierenden Geschichte. Ein längst vergessener Wein, der nur noch in wenigen, verstreuten Rebzeilen wächst und fast ausgestorben ist: ein wahres önologisches Relikt, das nur durch die Weitsicht einiger Erzeuger vor der Aufgabe gerettet werden konnte. Die frühesten Dokumente, die uns von der Nascetta, auch Nas-cetta" oder Anascetta" genannt, berichten von einem außergewöhnlichen Wein, einer sehr delikaten Traube, die mit Genugtuung als Verschnitt zusammen mit Moscato bianco und Favorita" verwendet werden kann. Sie wird auf einer Gesamtfläche von 20 Hektar angebaut, für einen Ertrag von 55 Doppelzentnern Trauben, und hat die Grenzen von Novello überschritten, wo sie jedoch in ihrer Reinheit ihre höchsten Ausdrucksformen behält.
Das Hauptmerkmal dieses Weins ist seine Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit an verschiedene Arten der Weinbereitung. Ob im Stahl oder im Holz, die Rebe behält ihren Charakter und kann ihre Territorialität zum Ausdruck bringen, während der Erzeuger seine eigene Handschrift hinterlassen kann

